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ADAC Fahrsicherheitszentrum Hannover/Laatzen goes V2X

Die Automatisierung von Fahrzeugen schreitet mit hohem Tempo immer weiter voran. Autohersteller und Zulieferer, aber auch diverse Start-ups forschen und entwickeln an immer weitreichenderen Funktionen und Assistenzsystemen. Neue Standards werden geschaffen, Regelungen und Gesetze werden angepasst.

Als eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zum autonomen Fahren wird V2X (vehicle to everything) gesehen: Fahrzeuge kommunizieren mit anderen Verkehrsteilnehmern und Straßeneinrichtungen. Durch den schnellen Austausch von aktuellen Informationen über weite Distanzen erhält der Fahrer bzw. das autonome Auto frühzeitig relevante Verkehrsmeldungen aller Art und kann adäquat darauf reagieren. Und das, bevor die eigentliche Gefahrenstelle in Sichtweite ist.

Die Sicherheit und Effizienz im Straßenverkehr ist auch ein zentrales Anliegen des ADAC. Deshalb ist das ADAC Fahrsicherheitszentrum in Hannover/Laatzen (FSZ) mit V2X-Technik ausgerüstet worden. Das ADAC FSZ ist an das Testfeld Niedersachsen angeschlossen.

In Kombination mit der technischen Ausstattung des Fahrsicherheitszentrums (u.a. bewässerbare Flächen mit unterschiedlichen Reibbeiwerten, Aquaplaningmöglichkeiten längs/quer, verschiedene Kurvenradien, Kreuzungs- und Einmündungsbereiche), diversen Fahrzeugen und Diagnose-Tools, können sämtliche relevanten Anwendungen, die auf V2X-Kommunikation aufbauen, intensiv getestet und erlebt werden.

 

hochgenaue Karte

  • Das Fahrsicherheitszentrum ist hochgenau vermessen.
  • Die Daten liegen im Standardformat OpenDRIVE vor (Version 1.4).
  • Andere Formate können auf Wunsch erstellt werden.
  • Die Messfehler sind relativ kleiner als 50mm und absolut kleiner als 200mm.

Leistungsspektrum V2X

  • Kooperation mit der NORDSYS GmbH, Braunschweig
  • flächendeckende Ausrüstung des Fahrsicherheitszentrums mit V2X-Kommunikationstechnik
  • umfassendes Leistungsangebot zur Entwicklung und Erprobung von vernetzten und automatisierten Fahrfunktionen im geschützten Umfeld eines Trainings- und Testgeländes
  • umfangreiche Testfälle und sehr komplexe Testszenarien mit vielen V2X-Teilnehmern oder V2X-Infrastruktur lassen sich auf unterschiedlichen Streckenbereichen abbilden
  • Umsetzung erfolgt über virtualisierte V2X-Netze, die sich bereits bei der Serienentwicklung im Automobilbau bewährt haben

V2X-Szenarien

Der Kunde nutzt die Infrastruktur des Fahrsicherheitszentrums in „Eigenregie“:

  • Zahlreiche Standardtestfälle für die Erprobung in Realfahrttests stehen bereits „out of the box“ zur Verfügung. Diese basieren auf den definierten herstellerübergreifenden Day-1 Use Cases des Car to Car Communication Consortiums.
  • Eigene Use Cases und entsprechende Testszenarien können kundenseitig mit den am FSZ installierten Systemen definiert und durchgeführt werden.

 

Der Kunde benötigt Engineering Services:

  • Umsetzung von speziellen Testanforderungen oder individueller Anwendungsszenarien nach Kundenvorgaben durch das ADAC Technikteam und die V2X-Spezialisten der NORDSYS
  • Das Team unterstützt bei der Definition und der Implementierung spezifischer Kunden-Nachrichteninhalte oder auch ganz neuer Nachrichtentypen.

 

Day-1-Use-Cases

  • Modelliert in Anlehnung an das Car2Car Communication Consortium Release 1.5.0
  • Testszenarien aus den Kategorien:
        -  Ungünstige Wetterbedingungen
        -  Gefährliche Situationen
        -  Kollisionswarnung
        -  Warnung vor stehendem Fahrzeug
         - Stauwarnung
         - Sonderfahrzeug
  • Ohne Vorlaufzeit einsatzbereit